ALLES HUND
Dein Podcast rund um den Hund
Herzlich willkommen bei meinem Podcast „Alles Hund – Dein Podcast rund um den Hund“!
Ich bin Yvonne Mannsberger – und hier dreht sich alles um das Leben mit unseren Hunden.
Gemeinsam schauen wir uns die unterschiedlichsten Themen rund um den Hund an: von der Anschaffung über Erziehung und Alltag bis hin zu einem harmonischen Zusammenleben mit deinem Vierbeiner.
Dabei bekommst du nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch persönliche Einblicke in meinen Alltag als Hundehalterin und Hundeunternehmerin.
Wenn du Fragen hast oder dir ein bestimmtes Thema besonders am Herzen liegt, schreib mir gerne eine E-Mail an office@tiermasseur-mannsberger.at oder vernetze dich mit mir auf Facebook oder Instagram.
Ich freue mich, wenn du dabei bist – und wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören!
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Kastration beim Hund
In meinem Podcast „Alles Hund – Dein Podcast rund um den Hund“ werden wir uns gemeinsam mit allen Themen rund um den Hund beschäftigen – von der Anschaffung bis hin zum Zusammenleben mit unseren geliebten Vierbeinern. Heute dreht sich alles um die Kastration beim Hund.

Ist ein Hundemantel sinnvoll?
Ob unsere geliebten Vierbeiner einen Hundemantel brauchen, ist oft ein Streitthema unter Hundehaltern. Viele Menschen halten Hundemäntel nur für ein modisches Accessoire, andere halten Hundehalter, die ihren Hunden Mäntel anziehen, für überfürsorglich.
Manche Kleinhunderassen, wie Chihuahuas oder Pinscher, sieht man im Winter regelmäßig in allen möglichen Variationen von Mänteln oder Jacken. Aber auch immer mehr Halter von großen (besonders kurzhaarigen) Hunderassen greifen mittlerweile zur Hundebekleidung.
Welcher Hund braucht nun einen Hundemantel?
Diese Frage pauschal zu beantworten ist leider unmöglich. Die Bedürfnisse unserer Hunde sind genauso individuell wie von uns Menschen. Sobald es nur etwas kühler wird, beginne ich sofort zu frieren, bei meinem Vater war es genau umgekehrt, er konnte sein Sommergewand noch im Herbst und teilweise sogar im Winter verwenden ohne, dass ihm kalt wurde.
Unsere Hunde können beispielsweise aufgrund mangelnder Unterwolle, Herkunftsklima oder individuellem Kälteempfinden frieren.
Was für Gründe gibt es nun, damit dein Hund einen Mantel brauchen könnte?
- Rasse / Fellbeschaffenheit
Normalerweise sollte das Fell unseren Hund vor Umwelteinflüssen, wie beispielsweise der Kälte und Nässe, schützen. Im Herbst sollte sich die Unterwolle verdicken, um sich selbst bei kalten Temperaturen warmzuhalten.
Einige Rassen sind aber komplett haarlos oder nur teilbehaart, außerdem gibt es Hunde, die keine Unterwolle besitzen. Besonders Hunde mit kurzem Fell, wie beispielsweise Pinscher oder Dobermann, oder Hunde mit fehlender Unterwolle, wie zum Beispiel Malteser, sind stärker der Kälte ausgesetzt.
Auch Hunde, die frisch geschoren wurden und dadurch ohne schützendes Deckhaar unterwegs sind, können Probleme mit der Kälte haben. Aber auch langhaarige Hunde, die bei nassen bzw. feuchten Wetter lange unterwegs sind, wodurch die Nässe bis auf die Haut vordringen kann, können frieren.
Abgesehen von der Fellbeschaffenheit spielt auch die Herkunft der Rassen eine Rolle. Der Rhodesian Ridgeback kam aus Afrika zu uns. Aufgrund des großen Klimaunterschiedes gibt es Ridgebacks, welche durch ihr kurzes Fell und ihre fehlende Unterwolle, frieren. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Ridgeback bei uns friert, viele Hunde passen sich auch an unser Klima an oder haben durch ihr individuelles Kälteempfinden kein großes Problem mit unserem Wetter.
Kleine Hunde kühlen außerdem schneller aus als große Hunde, auch wenn sie ein dichtes oder langes Fell haben. Sie sind durch die kürzeren Beine mit ihrem Bauch näher am kalten Boden, weswegen sie schneller frieren.
- Das Alter
Welpen haben ein noch nicht ausgeprägtes Immunsystem, wodurch man sie bei kalten bzw. nassen Wetter mit einem Mantel unterstützen kann. Auch alte Hunde haben im Winter zunehmend Probleme. Das Immunsystem spielt bei ihnen nicht mehr so mit wie früher und altersbedingte Krankheiten führen dazu, dass die Hunde sich nicht mehr genug bewegen, wodurch ihnen leichter kalt wird.
- Krankheiten
Bei verschiedenen Krankheiten unterstützt Hundebekleidung den Heilungsprozess bzw. kann sie das Wohlbefinden des Hundes fördern. Dabei geht es aber nicht „nur“ um Hunde, die unter einer Verkühlung oder Schnupfen leiden. Besonders Hunde, die mit Problemen des Bewegungsapparates (z.B. Gelenk- oder Knochenproblematik, HD, Spondylose etc.) zu kämpfen haben, können von einem wärmenden Mantel bei nassen und kalten Wetter profitieren.
- Hundesport
Außerdem ist der Einsatz von Hundebekleidung im Hundesport sinnvoll. Hierbei sollte der Mantel nicht während des Trainings bzw. Wettbewerbs getragen während, sondern in den Pausen. Durch einen Mantel oder Pullover kühlt die aufgewärmte Muskulatur langsamer aus und das Verletzungsrisiko wird minimiert.
Nicht jeder Hund braucht in jeder Situation einen Hundemantel. Entscheidend sind, wie oben genauer beschrieben, die Haltungsbedingungen, die Aktivität des Hundes, Gesundheit, Fellbeschaffenheit und die individuellen Vorlieben. Wenn man sich nicht sicher ist, ob der eigene Hund friert, kann es nicht schaden einfach einen Hundemantel auszuprobieren.
Hundebekleidung im Alltag
Genauso wie Welpen sich meist an das Tragen von Halsband oder Geschirr gewöhnen müssen, sollte man einen Hund langsam an Hundebekleidung gewöhnen. Für manche Hunde kann es zu Beginn wie eine Einschränkung des Körpers und auch ihrer Körpersprache wirken.
Im Idealfall sollte der Hund zuerst langsam im gewohnten Umfeld daran gewöhnt werden, bevor man ihn bei längeren Spaziergängen verwendet.
Sinnvoll ist es auch den Mantel bereits vor Verlassen des Hauses/der Wohnung anzuziehen, dadurch fällt es dem Hund leichter den Temperaturunterschied auszugleichen.
Der Hund muss den Mantel auch nicht über die gesamte Länge des Spaziergangs tragen. Wenn unser Vierbeiner sich im Freilauf auf der Wiese oder beim Spielen mit den Hundefreunden befindet, kann man den Mantel ruhig ausziehen. Man sollte ihn danach aber unbedingt wieder anziehen, damit die Muskulatur nicht zu schnell auskühlt!
Es ist auch sinnvoll den Mantel im Auto anzulassen
Man sollte auch bedenken, dass Hundebekleidung (besonders im Winter) einen großen Teil des Körpers bedeckt und dem Hund dadurch seine Körpersprache maßgeblich beeinflusst. Dadurch kann es leichter zu Kommunikationsmissverständnissen zwischen zwei oder mehreren Hunden kommen. Besonders Vierbeiner, die keine angezogenen Hunde kennen, können auf solche auch unsicher oder gar aggressiv reagieren.
Ist ein Hundemantel nun sinnvoll oder nicht?
Meiner Meinung nach kann Hundebekleidung durchaus sinnvoll sein, wenn die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes und nicht das Aussehen im Vordergrund steht.
Wenn man die Auswahl zwischen mehreren funktionellen Modellen hat, kannst du dir natürlich den Mantel aussuchen, der dir am besten gefällt. 😉
Insbesondere für Hunde, die auch im Winter im Sport aktiv sind sowie für Hunde mit gesundheitlichen Einschränkungen (z.B. Arthrose, Spondylose) finde ich einen Mantel bei nasskaltem Wetter sehr sinnvoll.
Bei kalten Temperaturen empfehle ich auch meinen Massagekunden gerne ihrem Vierbeinern Hundegewand anzuziehen, damit die aufgewärmte Muskulatur nicht zu schnell und zu plötzlich wieder auskühlt.

6 Tipps für den Herbst mit Hund
Der Sommer hat uns bereits verlassen und der Herbst mit seinem unbeständigen Wetter hat uns bereits voll im Griff. Wechselhaftes Wetter und früherer Einbruch der Dämmerung gehören eindeutig zu den typischen Anzeichen. Damit wir und unsere Vierbeiner fit durch den Herbst kommen, gibt es heute ein paar Tipps von mir.
1. Sichtbarkeit für mehr Sicherheit
Die Tage werden im Herbst kürzer, wodurch viele Spaziergänge nicht mehr bei strahlendem Sonnenschein, sondern auch in der Dämmerung oder gar in der Dunkelheit stattfinden. Um keine bösen Überraschungen zu erleben und rechtzeitig gesehen zu werden, ist es sinnvoll reflektierende oder leuchtende Hilfsmittel einzusetzen. Das ist heutzutage schon problemlos möglich und es gibt sehr viel Auswahl. Die Protect Linie von anny x enthält beispielsweise Leuchtfarbe und reflektierende Elemente, auch die Geschirre Divo von Hunter bestehen mit reflektierenden Elementen.
Außerdem kann man auch Leuchtwesten, Leuchthalsbänder oder Blinklichter verwenden, um die Sichtbarkeit noch zusätzlich zu erhöhen.
Nicht nur der Hund, sondern auch der Mensch sollte gut sichtbar sein. Hier kann man auf möglichst helle und reflektierende Kleidung setzen. Damit man für andere sichtbar ist und gleichzeitig selbst mehr sieht, empfiehlt es sich eine Taschenlampe oder eine Stirnlampe* mitzunehmen.
2. Herbst ist auch Fellwechselzeit
Viele Halter freuen sich über die gemäßigten Temperaturen im Gegensatz zum Sommer, worüber sich die meisten Menschen weniger freuen ist, dass Herbstzeit auch Fellwechselzeit bedeutet. Im Herbst verabschieden sich viele Hunderassen von ihrem dünnen Sommerfell, um Platz für das dichte und wärmende Winterfell zu schaffen.
Hierbei sollte man seinen Hund unterstützen, indem man sein Fell regelmäßig bürstet und somit lose Haare entfernt. Ein Besuch beim Hundefriseur des Vertrauens kann ebenfalls sinnvoll sein. Von häufigem Baden sollte aber abgesehen werden.
3. Hundemantel für mehr Wohlbefinden

Auf das Thema „Hundemantel“ bin ich in diesem Artikel bereits näher eingegangen.
Hunde, die nur teilbehaart sind oder gar komplett haarlos sind sowie Hunde, die keine Unterwolle besitzen oder auch Hunde, die besonders kurzes Fell haben, frieren tendenziell leichter. Auch Welpen oder Senioren benötigen eventuell zusätzlichen Schutz durch einen Mantel. Wenn dein Hund bereits bei kurzen Spaziergängen zittert oder bei kälteren oder nassen Wetter Spaziergänge komplett verweigert, kann es sinnvoll sein einen Mantel auszuprobieren. Hier gibt es mittlerweile eine sehr große Auswahl für jede Witterung und jede Hundegröße.
Besonders Hunde, die mit Problemen des Bewegungsapparates (z.B. Gelenk- oder Knochenproblematik, HD, Spondylose etc.) zu kämpfen haben, können von einem wärmenden Mantel bei nassem und kaltem Wetter profitieren.
4. Herbst ist immer noch Parasitenzeit!
Leider ist mit den Zecken und Flöhen nicht mit dem Sommer Schluss. Diese lästigen Biester lieben feuchte Wetterbedingungen und milde Temperaturen. Insbesondere bei Zecken ist Vorsorge immer besser als Nachsorge, da sie Übertrager von verschiedenen gefährlichen Krankheiten sind.
Außerdem bereiten Herbstgrasmilben vielen Hunden immer wieder Probleme. Einige Vierbeiner reagieren leider sehr empfindlich und das typischste Symptom ist Juckreiz. Durch das vermehrte Kratzen können in weiterer Folge auch Entzündungen entstehen.
Hier ist der Haustierarzt der erste Ansprechpartner!
5. Vorsicht giftig!
Bei Hunden, die gerne am Boden liegende Dinge aufsammeln und fressen, sollte man unbedingt noch besser aufpassen. Giftköder sind leider das ganze Jahr über mittlerweile ein großes Thema. Im Herbst gibt es aber auch noch andere Dinge, die für den Hund giftig sein können oder negative Auswirkungen haben.
Insbesondere bei Waldspaziergängen sollte man darauf achten, dass der Hund keine giftigen Pilze aufnimmt. Auch Kastanien und Walnüsse können für den Hund gefährlich werden und sogar zu einem Darmverschluss führen, wenn sie im Ganzen verschluckt werden.
6. Schlechtes Wetter muss nicht weniger Auslastung bedeuten
Bei Sturm und Regen fallen die Spaziergänge manchmal etwas kürzer aus. Außerdem verbringen wir Menschen tendenziell weniger Zeit draußen. Das bedeutet aber nicht, dass die Auslastung auch zu kurz kommen muss. Auch in den eigenen vier Wänden kann man den Hund mit verschiedenen Tricks geistig und körperlich auslasten.
Bei Übungen aus dem Hundeturnen/Bewegungstraining sollte man aber auf jeden Fall darauf achten, dass die Übungen auf den jeweiligen Hund angepasst sind. Hier sollte eine ruhige, bewusste Durchführung unbedingt im Vordergrund stehen. Eventuell wäre auch die Teilnahme am Hundeturnen Turnier etwas für dich?
Ich wünsche dir und deinem Vierbeiner einen angenehmen Herbst!


Fit durch den Herbst für Hundesenioren
In meinem Podcast „Alles Hund – Dein Podcast rund um den Hund“ werden wir uns gemeinsam mit allen Themen rund um den Hund beschäftigen – von der Anschaffung bis hin zum Zusammenleben mit unseren geliebten Vierbeinern. Heute dreht sich alles um den Herbst und unsere vierbeinigen Hundesenioren bzw. Hunde mit Gelenkserkrankungen.

9 Mythen rund um Equipment beim Hund
In meinem Podcast „Alles Hund – Dein Podcast rund um den Hund“ werden wir uns gemeinsam mit allen Themen rund um den Hund beschäftigen – von der Anschaffung bis hin zum Zusammenleben mit unseren geliebten Vierbeinern. Heute sehen wir uns 9 Mythen rund um das Equipment – also Brustgeschirr, Halsband & Maulkorb – etwas genauer an!
Wir sehen uns die folgenden Mythen in dieser Folge genauer an:
- Am Halsband zieht der Hund automatisch weniger.
- Man kann den Hund mit Halsband besser lenken.
- Das Halsband kann viel schneller an- bzw. ausgezogen werden.
- Brustgeschirre bringen den Hund dazu an der Leine zu ziehen.
- Ich kann den Hund am Brustgeschirr nicht halten.
- Ein Geschirr schränkt den Hund nicht ein.
- Ein Maulkorb ist unangenehm für den Hund.
- Nur ein Drahtmaulkorb ist beißsicher.
- Ein Hund mit Maulkorb ist immer bissig.
Kennst du noch weitere Mythen rund um das Equipment? Dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Die wichtigsten Infos rund um den Chip
In meinem Podcast „Alles Hund – Dein Podcast rund um den Hund“ werden wir uns gemeinsam mit allen Themen rund um den Hund beschäftigen – von der Anschaffung bis hin zum Zusammenleben mit unseren geliebten Vierbeinern. Auch heute sind viele Hunde gechippt, aber noch nicht registriert. Deswegen sehen wir uns in der heutigen Folge die wichtigsten Informationen rund ums Chippen und die Registrierung an.