Hundeschwimmen eignet sich für jede Rasse und jedes Alter! Genau wie beim Menschen ist es auch beim Hund ein schonendes Ganzkörpertraining und die perfekte Möglichkeit für gelenkschonenden Muskelaufbau. Die Muskeln werden gezielt gekräftigt und aufgebaut, während  die Gelenke, Wirbelsäule und Bänder entlastet werden.

Positive Wirkung des Hundeschwimmens:

  • Gelenkschonender Muskelaufbau
  • Verbesserung der Kondition und Kraft
  • Stärkung des Herz- & Kreislaufsystems
  • Gewichtsreduktion
  • Erhalten der Beweglichkeit/Mobilität für ältere Hunde
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und Geschicklichkeit
  • Wassergewöhnung für junge Hunde
  • Spaß

Vor dem Hundeschwimmen sollte ihr Hund unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden. Ich empfehle Dr. Sabine Mai für einen Fitnesscheck.

Die Nutzung des Pools erfolgt auf eigenes Risiko und Gefahr für Mensch und Tier! Hundeschwimmen wird in den wärmen Monaten (abhängig vom Wetter ca. Mai – September) angeboten.

Ablauf:

Jeder Hund bekommt eine Schwimmweste. Diese sind in den meisten Größen lagernd. (außer unter < 3kg und > 45 kg) Die Schwimmweste gibt dem Hund Sicherheit und Auftrieb. Über eine Rampe kommt der Hund ins Wasser, der Halter kann entweder vom Beckenrand alles beobachten und den Hund motivieren bzw. unterstützen oder mit dem Hund selbst ins Wasser gehen.

Mitzubringen sind:

  • Besondere Leckerlis
  • Falls vorhanden Wasserspielzeug
  • Handtücher
  • Decke für Auto (insbesondere an kälteren Tagen)

Baderegeln:

  • Ihr Hund sollte vor dem Hundeschwimmen sauber sein und gebürstet werden.
  • Er soll vor und nach dem Schwimmen die Möglichkeit haben, sich zu lösen.
  • Der Hund sollte 2 – 3 Stunden vor dem Schwimmen nichts mehr zu fressen bekommen.
  • Über eine Rampe kommt ihr Hund ins Wasser, damit der Hund nicht mit vollem Tempo ins Wasser läuft, muss er vor der Rampe und auf dem Plateau sitzen oder liegen.
  • Läufige Hündinnen können leider nicht ins Wasser.

Wer darf nicht schwimmen?

Vor dem Hundeschwimmen sollte ihr Hund unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden und dieser eine Freigabe für das Schwimmen erteilen. Hunde mit Hauterkrankungen, Infektionen, offenen Wunden, Harn- und Kotinkontinenz oder anderen etwaigen Erkrankungen dürfen nicht ins Wasser. Läufige Hündinnen dürfen leider auch nicht ins Wasser.

Die Schwimmsaison 2021 startet sobald es wieder wärmer ist.

Im Welpen- und Junghundalter kann Ihr Hund spielerisch an das Wasser herangeführt werden. Durch das Schwimmen können sie gezielt den Körper stärken ohne das wachsende Skelett zu schädigen. Welpen und Junghunde können sich gelenkschonend auspowern.

Das Hundeschwimmen macht vielen Hunden Spaß und nebenbei bleiben sie fit und beweglich, die Muskulatur und Kondition wird genauso wie das eigene Körpergefühl gesteigert.

Durch gezielte Diät und Schwimmtraining kann ein übergewichtiger Hund ohne zusätzliche Gelenkbelastung schonend Gewicht abnehmen.

Im Wasser wird gelenkschonend die Kondition und Muskulatur aufgebaut.

Durch das Schwimmen bleiben Hundesenioren fit und beweglich. Die Gelenke werden bei dieser Art der Bewegung geschont und der gesamte Bewegungsapparat wird mobilisiert.

Es gibt auch die Möglichkeit als „Selbstschwimmer“ mit dem eigenen Hund alleine ins Wasser zu gehen (ohne zusätzliche Betreuung). Grundvoraussetzung für die eigenständige Nutzung des Hundeschwimmbeckens ist die Einhaltung der „Baderegeln“. Mitzubringen sind genügend Handtücher für Hund und Mensch, gute Leckerlis und/oder schwimmendes Spielzeug und Badegewand (ein Neoprenanzug ist nicht notwendig, für den Schutz vor Kratzern empfehle ich eine Leggins und ein langärmliges T-Shirt). Eine Umkleidemöglichkeit ist vorhanden.

Die Nutzung des Schwimmbeckens erfolgt auf eigenes Risiko und Gefahr für Mensch und Tier!