Ich habe zuhause eine Menge Bücher. Viele davon gefallen mir sehr gut und ich habe sie bereits öfters gelesen und manche würde ich mir vermutlich nicht wiederkaufen. Nachdem es mittlerweile unzälige Bücher über den besten Freund des Menschen gibt, möchte ich dir in meinem Blog meine persönlichen Buchtipps vorstellen.

In den letzten Monaten habe ich schon Bücher rund um das Verhalten und Training vorgestellt. Dieses Monat ist es eindeutig Zeit für ein Buch rund um Hundefitness.

Ein Buch, dass in diesem Bereich keinesfalls fehlen darf, ist das „Praxisbuch Hundefitness“ von Carmen Heritier und Sandra Rutz.

Das Buch wurde bereits 2018 veröffentlicht. Zu einem Zeitpunkt, wo es noch nicht so eine große Auswahl an Bücher zur Hundefitness, wie heute gab.

„Das Praxisbuch Hundefitness ist für alle geeignet, die sich tiefergehend mit der Fitness von Hunden beschäftigen möchten, ob Hundehalter, – sportler, -trainer oder Physiotherapeuten. Es bietet zielgerichtetes Hintergrundwissen, um individuelle Trainingspläne auszuarbeiten, die auf die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen Hundes angepasst werden.“
Praxisbuch Hundefitness

Begonnen wird mit den wichtigsten theoretischen Grundlagen, die für ein Verstehen der Übungen und effektives Training notwendig sind. Trainingsgrundlagen (wie z.B. Kraft, Ausdauer), aber auch Trainingsplan, wichtige Muskelgruppen und auch Trainings-Know-How, wie Clicker oder Targetgrundlagen, werden gezielt besprochen.

Auch dem wichtigen Warm-up und Cool-down wird ein eigenes Kapitel gewidmet.

„Wir können nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Grat zwischen Fordern und Überfordern sehr schmal ist.“
Praxisbuch Hundefitness

Dann startet das Buch bereits mit den aktiven Bewegungsübungen. Hier werden die Übungen zuerst nach Körperteilen aufgeteilt.

Die Übungen sind übersichtlich in folgende Bereiche unterteilt:

  • Halsmuskulatur und Schulterpartie
  • Vordergliedmaße
  • Vordere Oberschenkelmuskulatur
  • Äußere Oberschnkelmuskulatur und den Hüftstrecker
  • Entspannung der Rückenmuskulatur
  • Aktivierung der Rückenmuskulatur
  • Kräftigung des Beckenbodes
  • Schulung des Körperbewusstseins
  • Koordination der Hintergliedmaße

Außer wird bei jeder Übung noch zusätzlich gekennzeichnet, ob es sich um eine Übung für Kraft, Entspannung, Koordination, Beweglichkeit oder taktile Übungen handelt.

Bei jeder Übung ist die angesprochene Muskulatur nochmals grafisch dargestellt. Außerdem ist immer ein Bild enthalten und eine Beschreibung des Übungsaufbaus.

Auch Übungen für Hunde mit besonderen Bedürfnissen, wie z.B. Hunde mit HD, genauso wie Senioren oder Welpen, werden kurz angeschnitten.

Mein Fazit:

Das Praxisbuch Hundefitness gehört zu meinen Lieblingsbüchern rund um das Bewegungstraining und die Fitness. Ich empfehle es auch gerne weiter, wenn nach gezielten Übungen gesucht wird.

Besonders gut gefällt mir, dass nicht einfach mit den Übungen gestartet wird, sondern beide Autoren zuerst ein theoretisches Grundwissen vermitteln möchten.

Generell eignet sich das Buch für jeden Hundehalter, der sich genauer mit dem Fitnesstraining beschäftigen möchte. Wenn man ihm Training noch nicht viel Erfahrung hat, kann es aber sinnvoll sein, dass man bestimmte Übungen gezielt mit einem Trainer aufbaut. Hundeanfänger können von dem Aufbau mit Clicker und Target eventuell überfordert sein.