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Schliafhansl beim Hund: Warum Grannen schnell gefährlich werden können

Willkommen bei Alles Hund – Dein Podcast rund um den Hund! Hier sprechen wir über alles, was dich und deinen Hund im Alltag begleitet – von der Entscheidung für einen Hund bis hin zu einem entspannten, gemeinsamen Leben.

Im Sommer reicht manchmal schon ein ganz normaler Spaziergang durch eine trockene Wiese — und plötzlich beginnt der Hund auffällig an der Pfote zu schlecken, ständig zu niesen oder heftig den Kopf zu schütteln.

Was viele Hundehalter zunächst unterschätzen:
Dahinter können sogenannte Schliafhansln beziehungsweise Grannen stecken.

Die kleinen, trockenen Grasähren wirken harmlos, können für Hunde aber schnell sehr unangenehm werden.

Und dieses Thema sehen wir uns in der aktuellen Folge genauer an!

 

Warum Grannen beim Hund so problematisch sind

Grannen besitzen kleine Widerhaken. Genau dadurch bleiben sie leicht im Fell hängen und können sich im schlimmsten Fall sogar weiter in den Körper hineinarbeiten.

Besonders häufig betroffen sind:

  • Pfoten
  • Ohren
  • Nase
  • Augen

Vor allem in den warmen Sommermonaten steigt das Risiko deutlich an, wenn die Gräser austrocknen und sich die Ähren leichter lösen.

Typische Symptome bei Grannen

Nicht immer erkennt man sofort, dass eine Granne die Ursache ist. Oft beginnen die Beschwerden scheinbar harmlos.

Mögliche Anzeichen können sein:

  • plötzliches Pfotenschlecken
  • Humpeln
  • heftiges Kopfschütteln
  • häufiges Niesen
  • tränende oder zusammengekniffene Augen

Gerade wenn solche Symptome plötzlich nach einem Spaziergang auftreten, sollte man aufmerksam werden.

Welche Hunde besonders gefährdet sind

Grundsätzlich kann jeder Hund betroffen sein. Besonders häufig sieht man Probleme allerdings bei:

  • langhaarigen Hunden
  • aktiven Hunden
  • Hunden mit viel Fell zwischen den Ballen oder Hängeohren


Je mehr Fell vorhanden ist, desto leichter bleiben Grannen hängen.

Vorbeugung: Kleine Kontrolle mit großer Wirkung

Oft helfen schon wenige Minuten nach dem Spaziergang:
Pfoten kontrollieren, zwischen die Zehen schauen, Ohren überprüfen und das Fell kurz absuchen.

Denn je früher eine Granne entdeckt wird, desto unkomplizierter ist meistens die Behandlung.

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